Einrad - Regelkunde
Fahrfläche:
Länge 12,0 m – 14,0 m
Breite 9,0 m – 11,0 m
Innenkreis Æ 0,5 m
Mittelkreis Æ 4,0 m
Außenkreis Æ 8,0 m
Viertelkreisteilung Æ 0,5 m
Die Wettkampfregeln sind in einem weltweit gültigen Reglement festgeschrieben. Dieses Regelbuch nennt für jede Wettkampfdisziplin – Einer -, Zweier-, Vierer- und Sechserkunstradfahren – jeweils 150 – 200 verschiedene Übungen. Aus diesem festgelegten Repertoire stellt der Sportler seine Kür mit einer limitierten Anzahl von 20 Übungen zusammen und kann zudem seine Begleitmusik frei wählen.
Je nach Schwierigkeit erhält man für jede Figur (Übung) eine bestimmte Punktzahl.
In der Addition der einzelnen Programmteile ergibt sich somit eine Schwierigkeitspunktzahl, die über die Startreihenfolge bei Wettbewerben entscheidet.
Der Fahrer mit der höchsten aufgestellten Gesamtpunktzahl geht zuletzt an den Start. Die Bewertung wird getrennt in Ausführung, d.h. Form der Darbietung und Schwierigkeit (Inhalte).
0,2 Punkte bei leichten Haltungsfehlern
0,5 Punkte bei „nicht flüssiger Fahrweise“, schlechter Körperhaltung, Überfahren der Flächenbegrenzung
oder 4m-Kreislinie nach innen
1,0 Punkte bei kurzem Berühren des Bodens (sogenannter Tipper), Anfassen und wieder loslassen des
Lenkers oder Rades bei freihändigen Übungen, Abstützen am Lenker bei Drehsprüngen oder Hocken
2,0 Punkte bei Sturz
wenn bei einer Übung nicht die vollständige Wegstrecke in Form einer Runde (= ein kompletter Kreis)
oder einer „Acht“ (einer sogenannten Wechselrunde) zurückgelegt wird
wenn das Zeit-Limit (5 Minuten) überschritten wird
wenn in der Reihenfolge des Programms Übungen ausgelassen werden
Das Endresultat ergibt sich, wenn von der aufgestellten Gesamtpunktzahl die Summe aller Fahrfehler abgezogen ist.
